Wie Zäumung & Reiterhilfen die Maulgesundheit beeinflussen
Zahnprobleme beim Pferd werden häufig allein mit Fütterung oder dem Alter in Verbindung gebracht. Doch ein entscheidender Faktor wird oft übersehen:
Das Gebiss. Sitzt es nicht optimal oder wird es falsch eingesetzt- entstehen Druckstellen- Schmerzen und Entzündungen bis hin zu Parodontitis. Kommen harte Reiterhilfen dazu- verstärkt sich der Stress im Maul und das Pferd leidet. Es wird unausgeglichen und zeigt Probleme in Gesundheit und Rittigkeit.
Zahnprobleme Pferd durch das Gebiss – wie Druck entsteht
Ein korrekt angepasstes Gebiss verteilt den Druck gleichmäßig und ermöglicht feine Hilfen. Doch wenn es zu schmal- zu dick oder falsch liegt- entstehen Belastungen:
- Druckstellen auf den Laden (zahnlose Kieferleiste) → Verletzungen und Entzündungen
- Reibung an den Backenzähnen → scharfe Kanten verschärfen sich
- Eingeklemmte Zunge → gestörter Speichelfluss und weniger Selbstreinigung
Zügelhilfen & Maulgesundheit – wenn Kommunikation zu Stress wird
Zu starke oder harte Zügelhilfen verändern die Druckverhältnisse im Maul massiv. Schon 2–3 kg Zugkraft können Mikroverletzungen verursachen (Cook, 2003). Die Folgen: Schmerzen, Rittigkeitsprobleme, Kopfwerfen oder Abwehrverhalten. Dauerhafter Druck erhöht das Stresshormon Cortisol und beeinflusst die Leistung negativ (Christensen et al., 2012).
Pferde mit Gebiss zeigen häufiger Schleimhautverletzungen (Tell et al. 2008)
Gebisslose Zäumung & Zahnpflege als Alternative
Viele Reiter setzen auf gebisslose Zäumungen oder speziell angepasste Gebisse- um die Maulgesundheit zu schonen. Doch egal- ob mit oder ohne Gebiss: Bakterien im Maul bleiben ein Risiko. Natürliche Zahnpflege mit antibakteriellen Peptiden kontrolliert diese Bakterien- reduziert Entzündungen und schützt langfristig vor Parodontitis.
Wie lässt sich Zahnpflege einfach und alltagstauglich umsetzen?
Das tägliche Ritual für gesunde Zähne
2 Zahnputz-Cracker täglich genügen- um Zahnpflege beim Pferd unkompliziert und wirkungsvoll in den Alltag einzubauen. Was zuerst nur ein Leckerli ist – ist auch eine durchdachte Gesundheitsvorsorge:
Eine stabile Maulflora schützt vor schmerzhaften Entzündungen und Parodontitis.
Ein gesundes Maul stärkt das Immunsystem und steigert Vitalität & Lebensfreude
Was macht die Zahnputz-Cracker so besonders?
Sie sind mehr als nur ein gesunder Snack! – mit neuer Wissenschaft und NUR Natur:
- Zucker- und stärkefrei- so bleibt der Blutzucker stabil
- Buchweizen statt Getreide – leicht verdaulich
- Rutin – stärkt Blutgefäße- antioxidativ und unterstützt die Insulinreaktion
- Milchprotein in winziger Menge als Träger der Peptide– mit 87 % Pepsinverdaulichkeit besonders verträglich- auch für sensible Pferde
Wie funktioniert’s?
Im Speichel übernehmen antibakterielle Peptide eine wichtige Schutzaufgabe – sie heften sich an schädliche Bakterien und blockieren deren Wachstum. So bleibt die natürliche Balance im Maul erhalten. Durch das besonders schonende Herstellungsverfahren bleiben alle aktiven Peptide, Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Das Immunsystem wird gestärkt und kann Bakterien wirksam kontrollieren.
So wird Zahnpflege zu einem kleinen- liebevollen Ritual: Stressfrei und gesund.
👉 Wer früh damit beginnt- erspart seinem Pferd spätere Zahnprobleme und legt die Grundlage für Vitalität- Leistungsfähigkeit und ein langes gesundes Leben.
Fazit: Gebiss- Hilfen & Zahnpflege gehören zusammen
Ein gesundes Pferdemaul braucht mehr als gutes Futter. Auch die Wahl des Gebisses- die richtige Anpassung und schonende Hilfen sind entscheidend. In Kombination mit natürlicher Zahnpflege bleibt das Pferd entspannter- leistungsfähiger und frei von dauerhaftem Maulstress.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich- das Gebiss macht meinem Pferd Probleme?
Typische Anzeichen sind Kopfwerfen- Zähneknirschen- Abwehr beim Auftrensen- Futterfallenlassen oder Maulgeruch. Auch Rittigkeitsprobleme können auf Schmerzen im Maul hindeuten.
Kann ein schlecht angepasstes Gebiss Zahnprobleme verursachen?
Ja – liegt das Gebiss zu dick, zu schmal oder falsch im Maul, entstehen Druckstellen, Reibungen und Verletzungen. Diese können Entzündungen, scharfe Kanten und sogar Parodontitis begünstigen.
Welche Rolle spielen Zügelhilfen für die Maulgesundheit?
Zu starke oder harte Zügelhilfen erzeugen hohen Druck im Maul. Bereits wenige Kilo Zugkraft können Mikroverletzungen verursachen. Dauerhafter Druck erhöht das Stresshormon Cortisol und wirkt sich negativ auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus.
Gibt es Studien zur Wirkung von Gebissen auf die Zahngesundheit?
Ja – mehrere Untersuchungen zeigen- Gebisse können Mikroverletzungen (Cook, 2003) und Schleimhautverletzungen (Tell et al., 2008) verursachen. Es wurde nachgewiesen- harte Zügelhilfen erhöhen den Cortisolspiegel. (Christensen et al., 2012).
Sind gebisslose Zäumungen immer besser für die Zahngesundheit?
Gebisslose Zäumungen können das Maul entlasten- sind aber nicht automatisch die beste Lösung. Entscheidend sind die richtige Anpassung- eine schonende Reitweise und ergänzende Zahnpflege – zum Beispiel mit natürlichen Zahnputz-Crackern- die Bakterien im Maul kontrollieren und somit Entzündungen verhindern.
Warum sind die Zahnputz-Cracker besser als herkömmliche Leckerli?
Anders als normale Pferdeleckerli enthalten sie keinen Zucker oder Stärke und der Blutzucker bleibt stabil. Sie wirken aktiv gegen Bakterien und schützen so Zähne- Zahnfleisch und Verdauung.
Können auch empfindliche Pferde mit Hufrehe- EMS oder PSSM die Zahnputz- Cracker fressen?
Ja – durch die besonderen Zutaten- wie Buchweizen eignen sich die Zahnputz-Cracker auch für Pferde mit Stoffwechselproblemen.
Ab welchem Alter ist Zahnpflege beim Pferd sinnvoll?
Je früher, desto besser. Schon Jungpferde profitieren von einer stabilen Maulflora. Wer früh beginnt- beugt chronischen Entzündungen und späteren Zahnproblemen effektiv vor.