Zahnpflege kleine Hunderassen: warum stressfrei
Kleiner Hund mit kleinen Zähnen braucht stressfreie Zahnpflege gegen Zahnstein und Parodontitis

Zahnpflege kleine Hunderassen: warum stressfrei

Zahnpflege kleine Hunderassen: warum und wie stressfrei

Zahnpflege bei kleinen Hunderassen wirft zwei Fragen auf, die viele Halter beschäftigen. Warum sind kleine Hunde so viel anfälliger für Zahnstein und Parodontitis als große Rassen? Und wie pflegt man die kleinen Zähne, ohne den Hund jeden Tag in den Stress zu treiben?

Wer einen Malteser, Chihuahua, Yorkshire Terrier oder Pomeranian hat, kennt das Phänomen. Der Hund frisst normal, wirkt gesund. Beim nächsten Tierarztbesuch kommt die Diagnose: Zahnstein, Parodontitis, manchmal schon mit 3 Jahren. Das ist kein Zufall und keine Frage der Pflege allein. Bei kleinen Hunderassen beginnt das Problem tiefer. In der Anatomie, in der Genetik und in einem Missverständnis, das sich hartnäckig hält. Dieser Artikel beantwortet beide Fragen. Warum kleine Hunde besonders gefährdet sind und wie eine tägliche Routine aussieht, die den kleinen Hund nicht stresst und wirklich wirkt.

Welche Hunde als kleine Rassen gelten

Als kleine Hunderasse gelten in diesem Artikel Hunde mit einem Endgewicht unter 7 Kilogramm. Das ist die Größe, bei der die typischen Zahnprobleme aus anatomischen Gründen besonders ausgeprägt auftreten. Ein Chihuahua wiegt 1,5 bis 3 Kilogramm, ein Yorkshire Terrier etwa 3 Kilogramm, ein Malteser 3 bis 4 Kilogramm, ein Pomeranian 1,5 bis 3,5 Kilogramm.

Zu den klassischen kleinen Rassen unter 7 Kilogramm zählen auch Toy-Pudel, Havaneser, Coton de Tuléar, Pekingese, Bichon Frisé, Jack Russell Terrier und Zwergteckel. Auch leicht größere Rassen wie Mops, Cavalier King Charles Spaniel oder Französische Bulldogge gehören wegen ihrer brachycephalen Anatomie und der typischen Zahnstellung in dieselbe Risikogruppe, auch wenn sie das Gewichtslimit überschreiten.

Warum kleine Hunderassen so viel anfälliger sind

Diese Faktoren machen kleine Rassen zur Risikogruppe Nr.1 für Zahnerkrankungen.

Die Anatomie entscheidet

Kleine Hunderassen haben dieselbe Anzahl Zähne wie große Hunde. 42 Zähne. Nur der Kiefer ist deutlich kleiner. Das Ergebnis: Zähne stehen enger, übereinander, schräg oder verdreht. Selbstreinigung durch Kauen funktioniert nicht mehr. Der Speichelfluss erreicht die Engstellen nicht. Dadurch setzt sich Plaque schneller ab als bei jeder anderen Rasse.

Hinzu kommt die Form der Schnauze. Viele kleine Rassen sind brachycephal, also Hunde mit kurzer, flacher Schnauze. Oder sie haben einen besonders kurzen Fang. Das verändert die Bisslage, die Zahnstellung und die Belüftung des Mundes. Trockene Schleimhäute entstehen viel schneller und Bakterien finden leichter Halt. Die Übersichtsarbeit von Wallis und Holcombe (2020) im Journal of Small Animal Practice belegt: Kleine Rassen sind signifikant häufiger und schwerer von parodontalen Erkrankungen betroffen als große.

Die Genetik macht es noch schlimmer

Jahrzehntelange intensive Zucht hat kleine Hunderassen verändert. Nicht nur äußerlich, auch der Speichel, das Immunsystem und die Zusammensetzung der Mundflora wurden beeinflusst. Viele kleine Rassen verfügen über eine geringere körpereigene Abwehr gegen orale Bakterien als ihre Vorfahren. Das ist eine biologische Realität mit Konsequenzen. Ein Chihuahua braucht nicht mehr Zahnpflege als ein Labrador. Dafür unbedingt die richtige.

Der empfindliche Trigeminus-Nerv

Viele kleine Hunderassen tolerieren Manipulation im Mund schlechter als große Rassen. Das liegt nicht an schlechter Erziehung. Es liegt am Trigeminus-Nerv. Er versorgt Zähne, Zahnfleisch und Schleimhäute mit Empfindung. Bei kleinen Rassen ist dieser Nerv im Verhältnis zur Mundgröße sehr ausgeprägt. Bürsten wird folglich als sehr intensiver Reiz wahrgenommen. Was unangenehm ist, wird nicht toleriert. Und Zahnpflege, die nicht täglich stattfindet, wirkt nicht.

Kleiner Hund mit engem Kiefer und erhöhtem Risiko für Zahnstein und Parodontitis

Ab welchem Alter Probleme beginnen

Bei kleinen Hunderassen beginnen Zahnprobleme oft schon als Junghund. Während große Rassen meist erst ab dem 5. oder 6. Lebensjahr Parodontitis entwickeln, zeigen kleine Rassen erste Anzeichen oft schon mit 2 bis 3 Jahren. Manche Malteser oder Yorkshire Terrier haben mit 3 Jahren bereits sichtbaren Zahnstein und gerötetes Zahnfleisch. Die Daten von Bellows und Kollegen (2019) in den AAHA Dental Care Guidelines zeigen, dass über 80 % aller Hunde ab dem 3. Lebensjahr erste Anzeichen einer Parodontitis aufweisen. Bei kleinen Rassen wird dieses Alter regelmäßig früher erreicht.

Die 4 Stadien der Parodontitis bei kleinen Rassen

Parodontitis verläuft in verschiedenen Stadien. Gerade bei kleinen Hunden sollten Halter sie kennen, weil Entzündungen hier oft früher beginnen und schneller fortschreiten.

Stadium 1: Gingivitis. Das Zahnfleisch ist gerötet und leicht geschwollen. Es kann beim Berühren bluten. Kein Knochenabbau. Reversibel, wenn jetzt konsequent gehandelt wird.

Stadium 2: Frühe Parodontitis. Erste Zahnfleischtaschen bilden sich. Bis zu 25 % des Zahnhalteapparats sind betroffen. Knochenabbau beginnt, ist aber noch gering.

Stadium 3: Mittlere Parodontitis. Zahnfleischtaschen sind deutlich vertieft. 25 bis 50 % des Zahnhalteapparats sind betroffen. Zähne können beginnen zu lockern.

Stadium 4: Fortgeschrittene Parodontitis. Mehr als 50 % des Zahnhalteapparats sind zerstört. Zähne sind locker oder fallen aus. Starke Schmerzen, die der kleine Hund oft tapfer verbirgt.

Sicher diagnostizieren lässt sich das Stadium nur mit Dentalröntgen. Was von außen aussieht wie Stadium 1, kann unter dem Zahnfleisch bereits Stadium 3 sein. Bei kleinen Rassen ist diese Diskrepanz besonders ausgeprägt, weil der Kiefer klein ist und Halter selten genau hinschauen.

Mundbakterien und ihre Wege durch den Körper

Plaque ist nicht nur unangenehm anzusehen. Sie ist ein strukturierter Biofilm aus Bakterien, der sich täglich neu auf Zahnoberflächen, am Zahnfleischrand und in den Zwischenräumen aufbaut. Wird dieser Biofilm nicht kontrolliert, mineralisiert er zu Zahnstein. Unter dem Zahnstein entstehen sauerstoffarme Zonen, in denen anaerobe Bakterienstämme besonders gut gedeihen. Genau jene Bakterien, die Entzündungen auslösen, Gewebe abbauen und Toxine produzieren.

Bei Parodontitis sind die Zahnfleischtaschen dauerhaft entzündet und dauerhaft offen. Bakterien und Toxine aus entzündeten Zahnfleischtaschen gelangen über die Blutbahn zu Herz und Nieren. Über den Speichel gelangen sie in den Darm. Mehr zu den 4 Stadien und ihren systemischen Folgen für Herz, Nieren, Leber und Darm im Artikel zur Parodontitis beim Hund.

Folgen für Herz, Nieren und Lebenserwartung

Die systemische Belastung trifft kleine Hunde besonders hart. 3 Organe stehen im Fokus.

Das Herz reagiert auf dauerhafte bakterielle Belastung. Bakterien aus entzündeten Zahnfleischtaschen können über die Blutbahn zu den Herzklappen gelangen und dort Endokarditis auslösen. Die Studie von Glickman und Kollegen (2009) im Journal of the American Veterinary Medical Association zeigt: Hunde mit fortgeschrittener Parodontitis haben ein deutlich erhöhtes Risiko für bakterielle Entzündung der Herzklappen. Kleine Rassen sind ohnehin häufiger von Erkrankungen der Mitralklappen betroffen, allen voran der Cavalier King Charles Spaniel. Eine zusätzliche bakterielle Belastung trifft hier auf ein bereits vorgeschädigtes Organ.

Die Nieren filtern kontinuierlich Bakterien und Toxine aus dem Blut. Bei dauerhafter Belastung durch orale Bakterien arbeiten die Nieren im Dauer-Stress. Über Monate und Jahre schwächt das die Filterleistung. Bei kleinen Hunden, die ohnehin oft 12 bis 16 Jahre alt werden, beobachten Tierärzte häufig im Alter eine Niereninsuffizienz, deren Wurzeln Jahre zurückliegen.

Die Lebenserwartung steht im direkten Zusammenhang mit der Mundgesundheit. Hunde mit chronischer unbehandelter Parodontitis leben im Schnitt mehrere Jahre kürzer als Hunde mit gesundem Mund. Bei kleinen Rassen wiegt dieser Verlust besonders schwer. Wer einen Yorkshire Terrier oder Chihuahua nimmt, rechnet mit 12 bis 16 Lebensjahren. Wer durch Parodontitis 2 oder 3 dieser Jahre verliert, verliert einen großen Teil der gemeinsamen Zeit.

Verbindung zu resorptiven Läsionen

Bei kleinen Rassen treten häufig auch resorptive Läsionen auf. Der Zahn wird dabei von innen abgebaut, oft schmerzhaft und unentdeckt. Plaque-Bakterien sind nicht die alleinige Ursache, aber ein bekannter Beschleuniger. Wer bei einem kleinen Hund chronische Parodontitis hat, sollte beim nächsten Tierarztbesuch gezielt auch nach resorptiven Läsionen fragen lassen.

Der Mythos vom Mundgeruch aus dem Magen

Es hält sich hartnäckig. Mundgeruch beim Hund komme immer aus dem Magen und aus der Verdauung. Gerade bei kleinen Hunden hört man es besonders oft. Der Atem riecht und sofort kommt die Erklärung: Das liegt am Futter und am Magen.

Doch etwa 90 % des Mundgeruchs entstehen nicht im Verdauungstrakt, sondern im Mund selbst. Anaerobe Bakterien in Belägen, auf der Zunge und am Zahnfleischrand produzieren flüchtige Schwefelverbindungen. Genau diese riechen so unangenehm. Der Bauch wird erst dann relevant, wenn orale Ursachen bereits ausgeschlossen wurden. Bei kleinen Hunderassen entsteht Belag schneller und dichter als bei großen Rassen. Mundgeruch ist damit fast immer ein direktes Signal aus dem Mund und nicht aus dem Bauch. Mehr zum Thema und was die einzelnen Geruchsarten konkret bedeuten, im Artikel zum Mundgeruch beim Hund.

Warum die Zahnbürste bei kleinen Hunden meist scheitert

Bei kleinen Hunden treffen 3 Probleme zusammen.

Platzproblem. Der Mund eines Chihuahuas ist klein. Zahnbürsten erreichen die hinteren Backenzähne kaum. Selbst speziell entwickelte Fingerlinge stoßen an anatomische Grenzen. Wer nur die Vorderzähne putzt, berührt kaum das eigentliche Problem.

Toleranz-Problem. Der empfindliche Trigeminus-Nerv macht das Bürsten zur Tortur. Was als unangenehm erlebt wird, wird nicht akzeptiert. Halter geben nach wenigen Versuchen auf.

Verträglichkeits-Problem. Zahnpasta wird vom Hund verschluckt, nicht ausgespuckt. Was täglich in den kleinen Körper gelangt, sollte gut verträglich sein. Produkte mit Chlorhexidin, Xylit oder Chemie wirken kurzfristig, sind bei Langzeitanwendung aber besonders bei kleinen Hunden kritisch.

Kleiner Hund nutzt eine Schleckmatte als stressfreie Zahnpflege zur täglichen Kontrolle von Mundbakterien

Was bei kleinen Hunden wirklich funktioniert: Kontrolle der Bakterien

Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Schrubben, sondern im bakteriellen Geschehen. Im Speichel des Hundes sind natürliche antibakterielle Peptide aktiv. Sie halten Bakterien in Schach, solange sie in ausreichender Menge vorhanden sind. Bei kleinen Rassen reicht diese Eigenabwehr oft nicht aus. Die Bakterienlast ist höher, das Gleichgewicht kippt schneller.

Wer die Bakterien kontrolliert, statt nur zu schrubben, löst das Problem an der Wurzel. Beläge gehen zurück, ohne dass mechanischer Druck auf die kleinen Zähne ausgeübt werden muss. Das Zahnfleisch beruhigt sich. Die Belastung von Herz und Nieren nimmt ab.

Wie QCHEFS unterstützt

Genau hier setzen die QCHEFS Zahnputzflocken an. Nur Natur mit antibakteriellen Peptiden im speziellen Milchprotein, die genau das tun, was die eigene Abwehr im Speichel ohnehin leistet, nur damit verstärkt. Dadurch ist die Eigenabwehr wieder stark gegen die Bakterien. Das bakterielle Gleichgewicht stabilisiert sich. Beläge gehen zurück. Die systemische Belastung von Herz, Nieren und Immunsystem nimmt ab.

Das spezielle Milchprotein als Träger der Peptide hat alle Aminosäuren und ist hochwertiges Protein ohne Laktose. Nicht mit Supermarktprodukten vergleichbar. Es ist deshalb auch für kleine Hunde geeignet, die sonst so vieles nicht vertragen.

Die tägliche Routine für kleine Hunde

Die Zahnputzflocken mit 2 TL Futter gemischt, auf den Napfboden gegeben und das Futter darüber. Oder als Schlusshäppchen auf einer Schleckmatte mit etwas Joghurt. Mit Biokokos gemischt und 2 x täglich angewandt, ist es gegen Zahnstein sehr intensiv. Mit 0,5 Teelöffel Futter weniger stimmt die Kalorienbilanz wieder.

Warum die Schleckmatte gerade für kleine Hunde so gut funktioniert, weil sie ohne mechanischen Druck auf den dünnen Zahnschmelz auskommt und die Zunge als natürlichen Applikator nutzt, zeigt der Artikel zur Schleckmatte für den Hund.

Mit den QCHEFS Zahnputzflips und den Mminis bleiben saubere Zähne dauerhaft sauber. Kein Bürsten, kein Stress. Genau das macht bei kleinen und sensiblen Hunden den Unterschied.

Was wann beobachten

Nach 1 bis 2 Wochen regelmäßiger Anwendung ist der Mundgeruch spürbar reduziert. Das ist das Zeichen, die Bakterien sind unter Kontrolle. Nach 6 Wochen beginnt auch vorhandener Zahnstein porös zu werden, weil sich weniger Plaque bildet. In 2 bis 6 Monaten fällt er stückweise ab, je nach Mineralisierung und Dicke.

Diese Zeit-Marker sind wichtig, weil viele Halter zu früh aufgeben. Natürliche Zahnpflege erfordert tägliche Routine. Da sich der Hund schon darauf freut, ist es überhaupt kein Problem.

Dentalröntgen bei kleinen Rassen besonders wichtig

Bei kleinen Hunden entwickelt sich Parodontitis unter dem Zahnfleisch, weit bevor sie außen sichtbar wird. Dentalröntgen ist deshalb kein optionaler Zusatz. Es ist die einzige Möglichkeit, den tatsächlichen Zustand zu beurteilen. Knochenabbau, Veränderungen an der Wurzel und Abszesse unterhalb der Zahnfleischlinie bleiben beim bloßen Hinschauen verborgen. Spezialisierte Tierärzte fordern es heute standardmäßig bei jeder Zahnreinigung in Narkose. Bei kleinen Rassen sollte alle 1 bis 2 Jahre eine Kontrolle mit Dentalröntgen erfolgen.

Wann sofort zum Tierärztin

Bei kleinen Hunderassen sollte niedrigschwelliger zur Tierärztin gegangen werden als bei großen Rassen, weil das Zeitfenster kürzer ist. Zu den Alarmsignalen gehören anhaltender Mundgeruch trotz Kontrolle der Bakterien, blutendes Zahnfleisch beim Fressen, Schmerzen beim Kauen, einseitiges Kauen, sichtbare Schwellungen im Kiefer, vermehrtes Speicheln, Pfote am Mund, lockere Zähne, plötzliche Gewichtsabnahme oder Futterverweigerung.

In all diesen Fällen reicht tägliche Zahnpflege allein nicht mehr. Diagnostik und Behandlung kommen dann zuerst. Mit konsequenter Kontrolle der Bakterien wird die gesunde Mundflora danach wieder aufgebaut und dauerhaft gehalten. Die tägliche QCHEFS-Pflege und die tierärztliche Vorsorge sind gleichermaßen wichtig.

Fazit: Warum und Wie

Kleine Hunderassen tragen ein höheres Risiko, weil sie dieselbe Anzahl Zähne in einem deutlich kleineren Kiefer haben, ihre Genetik die Mundflora beeinflusst und der empfindliche Trigeminus-Nerv eine Manipulation zur Belastung macht.

Tägliche Kontrolle der Bakterien ohne Bürste und Chemie passt zur Anatomie, zum empfindlichen Mund und zum kurzen Toleranz-Fenster kleiner Hunde. Wer früh anfängt, konsequent bleibt und natürlich pflegt, schenkt seinem kleinen Hund schmerzfreie Zähne und noch einige zusätzliche gemeinsame Jahre.

Einfach starten und lebenslang profitieren

Die QCHEFS Zahnputzflocken sind die einfache Basis für jeden kleinen Hund, jedes Alter, jede Rasse. Die Zahnputz-Ration als Nachtisch 1 x täglich auf Leckerei wie Joghurt oder gegen Zahnstein auf Biokokos. Mit den QCHEFS Leckerli bleiben saubere Zähne sauber. Bei älteren Hunden, nach Antibiotika, Wurmkur oder bei empfindlichem Magen-Darm ergänzt die Zahnputzkohle und entlastet zusätzlich. Bestellbar im QCHEFS Online-Shop oder im Fachhandel und beim Tierarzt vor Ort. Über die Händlersuche gibt es die nächste Verkaufsstelle in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hinter QCHEFS steht ein Familienunternehmen aus Bayern, das seit über 10 Jahren am oralen Biofilm bei Hund, Katze und Pferd forscht und in 30 Länder liefert.

Häufige Fragen zur Zahnpflege kleiner Hunderassen

Welche Hunde gelten als kleine Rassen?

Als kleine Hunderassen gelten Hunde mit einem Endgewicht unter 7 Kilogramm. Dazu zählen Chihuahua, Yorkshire Terrier, Pomeranian, Toy-Pudel, Malteser, Havaneser, Coton de Tuléar, Pekingese, Bichon Frisé, Jack Russell Terrier und Zwergteckel. Brachycephale Rassen wie Mops oder Französische Bulldogge gehören wegen ihrer Anatomie zur selben Risikogruppe.

Weil sie dieselbe Anzahl Zähne wie große Hunde haben, aber einen deutlich kleineren Kiefer. Enge Zahnstellung, flachere Schnauzen und genetische Anfälligkeit durch intensive Zucht machen Plaque und Zahnstein zum täglichen Problem.

So früh wie möglich, idealerweise ab dem Welpenalter. Schon beim Zahnwechsel können sich die Bakterien stark vermehren. Manche kleine Rassen zeigen erste Anzeichen von Parodontitis bereits mit 2 Jahren. Je früher die Mundflora stabilisiert wird, umso mehr lässt sich verhindern.

Nein. In 90 % der Fälle entsteht Mundgeruch im Mund. Bei kleinen Hunderassen bildet sich Plaque schneller und dichter. Der Atem ist damit fast immer ein direktes Signal aus dem Mund.

Weil der kleine Mund schwer zugänglich ist, die hinteren Backenzähne kaum erreicht werden und viele kleine Rassen Bürsten im Mund nicht gut tolerieren. Der empfindliche Trigeminus-Nerv macht Manipulation zur Belastung. Tägliche Konsequenz ist wichtiger als perfekte Technik.

Ja. Einfach mit 2 TL Futter mischen, auf den Napfboden geben und das Futter darüber. Oder als Schlusshäppchen auf einer Schleckmatte mit etwas Joghurt. Gegen den Zahnstein 2 x täglich mit Biokokos gemischt. Die Zahnputzflips und die Mminis, wenn saubere Zähne sauber bleiben sollen. Kein Bürsten, kein Stress.

Bakterien aus entzündetem Zahnfleisch gelangen über die Blutbahn zu den Herzklappen. Eine Studie zeigt ein deutlich erhöhtes Endokarditis-Risiko bei Hunden mit fortgeschrittener Parodontitis. Kleine Rassen sind ohnehin anfälliger für Herzerkrankungen, allen voran der Cavalier King Charles Spaniel. Schlechte Mundgesundheit erhöht dieses Risiko zusätzlich.

Kleine Rassen werden oft 12 bis 16 Jahre alt. Chronische unbehandelte Parodontitis verkürzt die Lebenserwartung um mehrere Jahre. Es lohnt, für die Zahngesundheit etwas zu tun, besonders wenn es so einfach ist.

Bei verändertem Fressverhalten oder Anzeichen starker Schmerzen im Mundbereich. Bei kleinen Rassen niedrigschwelliger als bei großen, weil das Zeitfenster kürzer ist.

Weil sich Zahnprobleme bei kleinen Rassen schnell unter dem Zahnfleisch entwickeln und von außen lange unsichtbar bleiben. Dentalröntgen ist die einzige Möglichkeit, den tatsächlichen Zustand zu beurteilen.

Ja. Plaque-Bakterien sind ein bekannter Beschleuniger resorptiver Läsionen, auch wenn sie nicht die alleinige Ursache sind. Bei kleinen Rassen mit chronischer Parodontitis sollte die Tierärztin gezielt auch nach resorptiven Läsionen suchen.

Die Zahnputzflocken sind die einfachste und intensivste Lösung. Sie verteilen sich im ganzen Mund. Auf Biokokos verstärkt sich die Wirkung. Bei älteren Tieren, nach Antibiotika, Wurmkur oder bei empfindlichem Magen-Darm ist die Zahnputzkohle die passende Ergänzung. Sie kombiniert die Zahnputzflocken mit einem geringen Anteil anorganischer Pflanzenkohle, färbt nicht, verstopft nicht und ist sehr gut verträglich.

Mit Geduld und positiver Verstärkung. Gerade bei kleinen Rassen mit empfindlichem Trigeminus-Nerv funktioniert das Hineinschauen nur, wenn der Hund freiwillig mitmacht. Ein 10-Stufen-Plan führt in kleinen Schritten zum täglichen Blick. Wie das stressfrei in 20 Sekunden gelingt, zeigt der Artikel zum Hund Zähne untersuchen.

Wissenschaftliche Quellen

Glickman LT, Glickman NW, Moore GE, Goldstein GS, Lewis HB. Evaluation of the risk of endocarditis and other cardiovascular events on the basis of the severity of periodontal disease in dogs. Journal of the American Veterinary Medical Association 2009;234(4):486–494. Historische Kohortenstudie an 59.296 Hunden mit Beleg für den Zusammenhang zwischen Schweregrad der Parodontitis und erhöhtem Risiko für Endokarditis und kardiovaskuläre Erkrankungen. Verfügbar unter: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19222358

Wallis C, Holcombe LJ. A review of the frequency and impact of periodontal disease in dogs. Journal of Small Animal Practice 2020;61(9):529–540. Übersichtsarbeit mit Fokus auf rassen- und größenspezifische Unterschiede bei parodontalen Erkrankungen. Belegt, dass kleine Rassen signifikant häufiger und schwerer betroffen sind. Verfügbar unter: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32955734

Bellows J, Berg ML, Dennis S, Harvey R, Lobprise HB, Snyder CJ, Stone AES, Van de Wetering AG. 2019 AAHA Dental Care Guidelines for Dogs and Cats. Journal of the American Animal Hospital Association 2019;55(2):49–69. Internationale Leitlinie zur Heim- und Praxis-Zahnpflege mit Prävalenzangaben für parodontale Erkrankungen ab dem 3. Lebensjahr und Empfehlung der täglichen häuslichen Kontrolle der Plaque. Verfügbar unter: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30776257

QCHEFS Zahnputzkohle vorgestellt von Anke Nagler –natürliche Zahnpflege mit Zahnputzkohle für Hunde–Katzen – bei Zahnstein und sensibler Verdauung

Über die Wissenschaftlerin

Anke Nagler     
Diplom-Mikrobiologin | Gründerin von QCHEFS
Orale Biofilmforschung | Natürliche Bakterien
Kontrolle bei Hund, Katze und Pferd

Anke Nagler verbindet Mikrobiologie mit eigener Produktentwicklung und Produktion. Ihr Schwerpunkt ist die natürliche Bakterienkontrolle im Mund von Hund, Katze und Pferd.

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