Bauchspeicheldrüsenentzündung Hund: Symptome & Hilfe

Bauchspeicheldrüsenentzündung Hund: Symptome & Hilfe

Verfasst von Anke Nagler · Diplom-Mikrobiologin

Bauchspeicheldrüsenentzündung Hund: Pankreatitis erkennen

Bauchspeicheldrüsenentzündung Hund – auch Pankreatitis Hund genannt- ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Sie ist eine der ernsteren Erkrankungen, die einen Hund treffen können und eine der häufigen Diagnosen für die Notaufnahme . Eine akute Pankreatitis verläuft oft dramatisch, kann lebensbedrohlich werden und braucht sofortige tierärztliche Versorgung. Eine chronische Pankreatitis verläuft schleichend, immer mit Schüben unterschiedlicher Schwere.

Das ungestörte Vermehren der Bakterien im Mund lösen eine Pankreatitis nicht direkt aus. Chronische Entzündungen im Mund tragen aber zu einer allgemeinen entzündlichen Belastung des Körpers bei, weshalb eine gute Zahnpflege auch bei Pankreatitis-Hunden sinnvoll ist. Dieser Artikel zeigt die typischen Symptome, welche Hunde besonders gefährdet sind, wie die richtige Ernährung den Verlauf beeinflusst und welche Rolle die Mundgesundheit dabei spielen kann.

Was ist eine Pankreatitis beim Hund?

Die Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Das Organ produziert normalerweise Verdauungsenzyme, die erst im Dünndarm aktiv werden, sowie Insulin für den Blutzucker-Haushalt. Bei einer Pankreatitis werden die Verdauungsenzyme bereits in der Bauchspeicheldrüse selbst aktiv und verdauen damit das eigene Gewebe. So entsteht eine zunehmend schwere Entzündung mit oft systemischen Folgen.

Man unterscheidet zwei Hauptformen. Die akute Pankreatitis beginnt plötzlich und verläuft oft schwer. Sie ist ein Notfall und unbehandelt mit hoher Sterblichkeit. Die chronische Pankreatitis verläuft schleichend in Schüben, ist irreversibel und kann langfristig zu einer exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI) oder zu Diabetes führen.

Pankreatitis Hund Symptome: woran Halter sie erkennen

Die Symptome einer akuten Pankreatitis sind meist eindrucksvoll und ein klarer Notfall. Typisch sind plötzliches, wiederholtes Erbrechen, starke Bauchschmerzen mit der charakteristischen Gebetshaltung (Vorderkörper am Boden, Hinterteil hoch), Apathie und Schwäche, Futterverweigerung, Durchfall (manchmal blutig), Fieber, Dehydrierung sowie Schock-Symptome wie blasse Schleimhäute, schnelle Atmung und schwacher Puls.

Bei der chronischen Pankreatitis sind die Symptome subtiler und werden oft falsch gedeutet. Dazu gehören wiederkehrendes Erbrechen ohne klaren Auslöser, ein schwankender Appetit, schubweise Bauchschmerzen, langsamer Gewichtsverlust, eine schwankende Verdauung (Durchfall im Wechsel mit Verstopfung), Müdigkeit und Leistungsabfall sowie ein stiller Schmerz, der nur an Verhaltensänderungen erkennbar ist. Mehr zu schleichenden Verhaltensänderungen im Artikel dazu, wie man beim Hund Schmerzen erkennt, und zu Appetitlosigkeit als Warnsignal im Artikel zum alten Hund, der nicht mehr frisst.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Pankreatitis kann grundsätzlich jeden Hund treffen, einige Gruppen sind aber deutlich häufiger betroffen. Ein sehr hohes Risiko tragen übergewichtige Hunde und Hunde mit fettreicher Ernährung durch Reste vom Tisch oder fettes Futter. Hoch ist das Risiko bei Senioren ab etwa acht bis zwölf Jahren, bei Hunden mit Cushing (Cortison-Überschuss), bei Hunden mit Diabetes und bei bestimmten Rassen wie Zwergschnauzer, Yorkshire Terrier und Cocker Spaniel. Ein mittleres bis hohes Risiko besteht nach einer Cortison-Therapie und bei Hunden mit Niereninsuffizienz. Eine chronische Entzündung im Mund wirkt dabei als zusätzlicher entzündlicher Belastungsfaktor. Mehr zu Cushing als Risikofaktor im Artikel zum Cushing beim Hund, zur Diabetes-Verbindung im Artikel zum Diabetes beim Hund und zum Übergewicht als Hauptrisikofaktor im Artikel zum Übergewicht beim Hund.

Pankreatitis Hund Behandlung: was beim Tierarzt passiert

Die akute Pankreatitis ist ein Notfall und gehört sofort in die Klinik mit intensiv medizinischer Versorgung. Dort erfolgt in der Regel eine stationäre Aufnahme über mehrere Tage, eine Infusionstherapie mit Elektrolyten gegen Dehydrierung und Schock, eine Schmerztherapie, Medikamente gegen das Erbrechen und ein Magenschutz. Antibiotika werden nur bei nachgewiesener Infektion gegeben. Die früher übliche lange Fütterungspause ist heute meist kürzer, der Aufbau mit Schonkost beginnt, sobald das Erbrechen aufhört. Es wird von engmaschigen Blutwert-Kontrollen (vor allem cPL und Lipase) begleitet. Welche Medikamente in welcher Dosierung zum Einsatz kommen, entscheidet die Tierärztin.

Bei der chronischen Pankreatitis steht die lebenslange fettarme, hochverdauliche Diät im Vordergrund, dazu Schmerzmittel bei Schüben, Medikamente gegen Übelkeit nach Bedarf, die Behandlung von Begleiterkrankungen wie Cushing oder Diabetes, das konsequente Vermeiden von Triggern wie Resten vom Tisch, fetten Leckerli und Stress sowie die Reduzierung der allgemeinen entzündlichen Belastung über Zahnpflege und Gewichtsmanagement.

Pankreatitis Hund Ernährung: worauf es ankommt

Neben der Schmerztherapie ist die richtige Ernährung die zweite Säule. Ziel ist die Entlastung der Bauchspeicheldrüse, die Vermeidung von Schüben und die Stabilisierung des Stoffwechsels. Grundsätzlich sollte das Futter fettarm sein (unter etwa 10 % Fett in der Trockenmasse, im Nassfutter deutlich weniger), mit leicht verdaulichem Protein wie Huhn, Pute oder Fisch in kleinen Mengen und leicht verdaulichen Kohlenhydraten wie Reis oder Kartoffel. Sinnvoll sind mehrere kleine Mahlzeiten (drei bis vier pro Tag statt ein bis zwei großer), keine Reste vom Tisch, keine fetten Leckerli und Saucen, keine rohen Knochen oder fetthaltige Innereien, viel Wasser und konstante Fütterungszeiten. Bei einer Begleiterkrankung des Diabetes wird die Ration zusätzlich faserreich gestaltet. Spezielle Schon- und Pankreatitis-Diäten gibt es im Fachhandel. Die genaue Anpassung erfolgt immer in Abstimmung mit dem Tierarzt.

Pankreatitis Hund Futter: was Halter beachten

Die Wahl des Futters ist entscheidend. Viele Fehler entstehen, weil der Zusammenhang zwischen Fettgehalt und Schub-Risiko unterschätzt wird. Empfehlenswert ist ein Futter mit maximal rund 10 % Fett in der Trockenmasse beziehungsweise wenigen Prozent im Nassfutter, hochverdaulich, mit kurzer Zutatenliste, ohne tierische Nebenerzeugnisse, ohne Zuckerzusatz, ohne fettreiche Geschmacksverstärker und frei von Allergenen, auf die der Hund reagiert. Dringend zu vermeiden sind Reste vom Tisch. Schon ein Stück Wurst kann einen Schub auslösen, fette Leckerli wie Käse, Wurst oder Schinken, rohe Knochen, Frittiertes oder Gebratenes, fettreiches Schweinefleisch und plötzliche Futterumstellungen.

Pankreatitis Hund Lebenserwartung: was Halter erwarten können

Die Prognose ist bei rechtzeitiger Behandlung und konsequenter Vorsorge deutlich besser als ihr Ruf. Hunde mit chronischer Pankreatitis können bei guter Einstellung viele Jahre mit ordentlicher Lebensqualität leben. Positiv wirken eine frühe Diagnose der ersten Episode, eine konsequente fettarme Diät, das Vermeiden von Schub-Triggern, ein gutes Gewichtsmanagement, die Behandlung von Begleiterkrankungen, die Reduzierung der allgemeinen Entzündungslast – auch über die Zahnpflege und regelmäßige Blutwertkontrollen. Ungünstiger sind eine späte Diagnose mit schwerer akuter Episode, eine nekrotisierende Pankreatitis, wiederholte schwere Schübe, Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus oder EPI, Begleiterkrankungen wie Cushing oder Niereninsuffizienz sowie unbehandelte chronische Entzündungen im Mund mit dauerhafter Entzündungsbelastung.

EPI Hund (Exokrine Pankreasinsuffizienz): eine mögliche Spätfolge

EPI ist eine mögliche Spätfolge schwerer oder wiederholter Pankreatitis-Schübe. Die Bauchspeicheldrüse produziert dann nicht mehr genug Verdauungsenzyme. Die Nahrung wird nicht mehr richtig aufgeschlossen. Typische Anzeichen sind großvolumiger, heller Kot, deutlicher Gewichtsverlust trotz gutem Appetit und stumpfes Fell. EPI ist gut behandelbar: Mit der lebenslangen Gabe von Verdauungsenzymen zum Futter und einer angepassten Diät lässt sich die Verdauung meist stabilisieren. Die Diagnose sichert der Tierarzt über einen speziellen Bluttest (TLI-Wert).

Wann ist eine Pankreatitis beim Hund ein Notfall?

Eine akute Pankreatitis ist praktisch immer ein Notfall. Sofort in die Notaufnahme gehört der Hund bei plötzlichem, wiederholtem Erbrechen, bei starken Bauchschmerzen mit Gebetshaltung, bei Apathie, Schwäche oder Schock-Symptomen, bei plötzlicher Futterverweigerung mit Erbrechen, bei blassen Schleimhäuten und schneller Atmung, bei Fieber mit Erbrechen, bei blutigem Durchfall und bei plötzlichem Kollaps.

Pankreatitis Hund: welche Rolle die Mundgesundheit spielt

Bakterien im Mund lösen eine Pankreatitis nicht direkt aus. Chronische Entzündungen können aber zur allgemeinen entzündlichen Belastung des Körpers beitragen. Über den Speichel gelangen Mundbakterien laufend in den Verdauungstrakt. Die Bakterien im Mund bleiben nicht dort. Das zeigt die Forschung: Es gibt einen dokumentierten Zusammenhang zwischen Parodontitis und chronischer Nierenerkrankung beim Hund, wie Glickman und Kollegen (2011) in einer Langzeitstudie zeigen. Bei einem Hund mit ohnehin belastetem Stoffwechsel ist es deshalb sinnvoll, die Entzündungsquelle im Mund gering zu halten. Das ist keine Behandlung der Pankreatitis, sondern eine allgemeine Entlastung des Organismus.

Schon 2001 zeigten Malkoski und Kollegen, ein Peptid hemmt das Wachstum wichtiger Bakterien im Mund. Darunter der Parodontitis-Keim Porphyromonas gingivalis, direkt an der Bakterienmembran. Anders als Chemie oder Antibiotika, die pauschal alle Bakterien treffen, setzen antibakterielle Peptide im speziellen Milchprotein nach einem selektiven Prinzip gezielt an diesen schädlichen Mundbakterien an. Gerade bei Hunden mit Pankreatitis und ohnehin gereiztem Verdauungssystem ist eine schonende Zahnpflege ein Vorteil. Auf diesem Prinzip beruht QCHEFS. Bildet sich weniger Plaque, geht der Mundgeruch zurück. Zahnstein wird porös und löst sich stückweise ab.

Die antibakteriellen Peptide kontrollieren die Bakterien. Die Mineralien aus dem speziellen Milchprotein stärken den Zahnschmelz. Calcium und Phosphor lagern sich an der Zahnoberfläche an. Durch extra schonende Fertigung bleiben die Peptide in aktiver Form. Dazu natürliche Vitamine und Mineralien wie Vitamin K1, B-Vitamine, Calcium und Phosphat, durch Laboranalyse nachgewiesen.

Gerade bei Hunden mit Pankreatitis und oft mit eingeschränkter Nährstoffaufnahme können diese natürlichen Nährstoffe unterstützen. Wichtig: QCHEFS Zahnputzflocken nicht ins Futter mischen. Als Nachtisch verteilen sich die Peptide im Mund und die Wirkung geht nicht verloren. Konkrete Ideen im Artikel zu

Pankreatitis Hund: das Fettbudget sinnvoll nutzen

Fettarm heißt nicht fettfrei. Bei Pankreatitis enthält eine typische Tagesration 20 bis 40 g Fett als Tagesration. Dieses Budget lässt sich gezielt einsetzen, etwa für Biokokos zur Unterstützung der Zahnpflege bei hoher Bakterienlast oder gegen Zahnstein. Mit Zahnputzflocken zu einer Paste gemischt, kann Biokokos helfen, den Belag anzulösen und die Bakterienkontrolle im Mund zu unterstützen. Die kleine Fettmenge von 2 g rechnet man in die Tagesration ein und zieht sie vom Futter ab. Biokokos ist dafür ein günstiges Fett, weil ein großer Teil aus mittelkettigen Fettsäuren (MCT) besteht, die teilweise ohne Pankreas-Enzyme aufgenommen werden und die Bauchspeicheldrüse damit weniger belasten als tierische Fette aus Wurst oder Käse. Im akuten Schub gilt Zurückhaltung und der Einsatz gehört immer in Absprache mit dem Tierarzt. Der QCHEFS Service unterstützt mit genauer Berechnung der Tagesration. Hier Infos dazu:

QCHEFS Produkte für Hunde mit Pankreatitis

Dafür eignen sich besonders die Zahnputzflocken. Peptide im speziellen Milchprotein enthalten alle Aminosäuren, hochwertig und ohne Laktose. Nicht mit Supermarktprodukten vergleichbar. Mit nur etwa 0,2 g Fett pro Teelöffel sind die Zahnputzflocken fettarm und auch in empfindlichen Phasen die sichere Wahl. Vom Welpen bis zum Senior, auch bei sensiblen Hunden mit Verdauungsthemen geeignet.

Tierarzt und QCHEFS sind ein Team

Der Tierarzt diagnostiziert die Pankreatitis mit cPL- und Lipase-Test, Ultraschall und Blutbild, führt die akute Notfallbehandlung durch, stellt die fettarme Diät ein und behandelt. QCHEFS hält die Bakterien im Mund täglich unter Kontrolle und entlastet so den Organismus im Alltag. QCHEFS ersetzt den Tierarzt nicht und auch keine medikamentöse Akutbehandlung, kann aber die Phasen zwischen den Schüben begleiten und unterstützen.

QCHEFS aus Bayern: Zahnpflege für jeden Hund

QCHEFS ist ein bayerisches Familienunternehmen mit über 10 Jahren oraler Biofilmforschung und eigener Technologie, um die antibakteriellen Peptide in der Tierzahnpflege nutzbar zu machen. Eine Langzeitstudie von Glickman und Kollegen (2011) zeigt einen Zusammenhang zwischen fortgeschrittener Parodontitis und chronischer Nierenerkrankung beim Hund, ein Beleg für die systemische Belastung durch chronische Mundentzündungen. Eine UK-Kohortenstudie von O’Neill und Kollegen (2021) mit über 22.000 Hunden zeigt zudem, dass kleine Rassen unter 7 Kilogramm wie Toy Pudel, Yorkshire Terrier, Chihuahua und Cavalier King Charles Spaniel sowie brachycephale Rassen wie Mops und Französische Bulldogge ein deutlich erhöhtes Risiko für Zahnerkrankungen tragen. Mehr zur Vorsorge im Artikel zu Zahnpflege kleiner Hunderassen.

Wer den Mund täglich entlastet, entlastet den ganzen Körper mit. Mehr im Artikel zu Niereninsuffizienz beim Hund, im Artikel zu Lebererkrankung beim Hund und Herzgeräusch beim Hund. QCHEFS Produkte gibt es im QCHEFS Shop und bei über 1.000 Tierärzten und Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, versendet in über 30 Länder.

Häufige Fragen: Pankreatitis Hund

Was ist eine Pankreatitis beim Hund?

Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, bei der die Verdauungsenzyme bereits im Pankreas selbst aktiv werden und das eigene Gewebe verdauen. Die akute Form ist lebensbedrohlich, die chronische Form verläuft in Schüben.

Plötzliches Erbrechen, starke Bauchschmerzen mit Gebetshaltung, Apathie, Schwäche, Futterverweigerung, Durchfall, Fieber und Dehydrierung. Bei der chronischen Form subtiler: wiederkehrendes Erbrechen, schwankender Appetit, langsamer Gewichtsverlust.

Übergewichtige Hunde, Senioren, Hunde mit Cushing oder Diabetes, Zwergschnauzer, Yorkshire Terrier, Cocker Spaniel, Hunde mit fettreicher Ernährung und Hunde nach einer Cortison-Behandlung.

Ja. Chronische Entzündungen im Mund tragen zur allgemeinen Entzündungslast des Körpers bei. Eine gute Zahnpflege ist deshalb auch bei Pankreatitis-Hunden sinnvoll, ersetzt aber keine Therapie.

Über den cPL-Test (canine Pankreas-spezifische Lipase), die Lipase im Blutbild, einen Ultraschall der Bauchspeicheldrüse, ein großes Blutbild und eine Urinanalyse. Bei der chronischen Form sind die Werte oft nur leicht erhöht.

Die akute Form als Notfall mit stationärer Aufnahme, Infusion, Schmerzmitteln, Mitteln gegen Erbrechen und Magenschutz. Die chronische Form mit lebenslanger fettarmer Diät, Schmerzmitteln bei Schüben und der Behandlung der Begleiterkrankungen.

Fettarm (unter etwa 10 % Fett in der Trockenmasse), hochverdaulich, mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag, keine Reste vom Tisch oder fette Leckerli. Ausreichend Wasser und konstante Fütterungszeiten.

Bei rechtzeitiger Behandlung der ersten Episode und konsequenter Diät können Hunde mit chronischer Pankreatitis viele Jahre mit guter Lebensqualität leben.

Eine Folge schwerer oder wiederholter Pankreatitis-Schübe. Die Bauchspeicheldrüse produziert nicht mehr genug Verdauungsenzyme. Folge ist Durchfall, Gewichtsverlust und Fellprobleme. Behandelt wird lebenslang mit Enzymen.

Diese Frage stellt sich meist nur bei sehr schweren, nicht beherrschbaren Verläufen oder wenn die Lebensqualität trotz Behandlung dauerhaft leidet. Die meisten Hunde, gerade mit der chronischen Form, lassen sich gut einstellen und leben lange.

Ja. Sind die Bakterien im Mund unter Kontrolle, verringert sich die Entzündungslast im Körper. Die Zahnputzkohle bindet belastende Stoffe im Darm. Es unterstützt die Diät-Therapie, ersetzt sie aber nicht.

Nicht ins Futter. Auf Joghurt oder etwas Futter von der Schleckmatte nach dem Futter. Nur dann verteilen sich die Peptide im Mund und können wirken.

Wissenschaftliche Quellen

Malkoski M, Dashper SG, O’Brien-Simpson NM, Talbo GH, Macris M, Cross KJ, Reynolds EC. Kappacin, a Novel Antibacterial Peptide from Bovine Milk. Antimicrobial Agents and Chemotherapy 2001;45(8):2309-2315. Belegt: Ein aus Kuhmilch isoliertes Peptid (Kappacin) hemmt wichtige Mundbakterien wie Porphyromonas gingivalis direkt an der Bakterienmembran, stärker im sauren Milieu. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11451690

Glickman LT, Glickman NW, Moore GE, Lund EM, Lantz GC, Pressler BM. Association between chronic azotemic kidney disease and the severity of periodontal disease in dogs. Preventive Veterinary Medicine 2011;99(2-4):193-200. Belegt: Zusammenhang zwischen fortgeschrittener Parodontitis und chronischer Nierenerkrankung beim Hund als Beleg für die systemische Belastung durch chronische Mundentzündungen. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21345505

O’Neill DG, Mitchell CE, Humphrey J, Church DB, Brodbelt DC, Pegram C. Epidemiology of periodontal disease in dogs in the UK primary-care veterinary setting. Journal of Small Animal Practice 2021;62(12):1051-1061. Belegt: Deutlich erhöhtes Parodontitis-Risiko bei kleinen Rassen unter 7 kg und bei brachycephalen Hunden. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34374104

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Über die Wissenschaftlerin

Anke Nagler     
Diplom-Mikrobiologin | Gründerin von QCHEFS
Orale Biofilmforschung | Natürliche Bakterien
Kontrolle bei Hund, Katze und Pferd

Anke Nagler verbindet Mikrobiologie mit eigener Produktentwicklung und Produktion. Ihr Schwerpunkt ist die natürliche Bakterienkontrolle im Mund von Hund, Katze und Pferd.

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Kommentare

Anke Nagler

2026-06-02 07:18:28
Hallo Herr Paumer, vielen Dank fürs Schreiben- zwar nicht speziell dafür entwickelt – doch als Fährtenleckerli auf der Spur sind die Zahnputzflips ( ggf. gebrochen) gut geeignet. So bleibt der Hund flüssig auf der Fährte und bekommt am Ziel das Highlight – sicher einen Puffed Cracker. Bitte wieder schreiben – wie es klappt. Viele Grüße Anke Nagler

Anke Nagler

2026-06-02 07:18:06
Hallo Frau Küppers- vielen Dank fürs Schreiben-  wünschen gute Besserung. Bitte mit den Zahnputzflocken arbeiten:  1 Teelöffel Zahnputzflocken (ca. 3 g, 6,3 % Fett) liefert nur 0,3 g Fett. Selbst bei mehreren Leckerli oder  TL  Zahnputzflocken am Tag bleibt der Fettanteil weit unter 1 g-  im Vergleich zu den 20–40 g Fett aus dem Hauptfutter ist das praktisch ohne Bedeutung für die Bauchspeicheldrüse. Darum können Sie die QCHEFS Zahnpflege unbesorgt geben- die Mengen sind so klein- dass sie die Diät nicht belasten Als Schlusshäppchen auf etwas Futter zum Schlecken – am effektivsten von der Schleckmatte. Gern wieder schreiben – wie Sie damit zurechtkommen. Doch jetzt erstmal Daumen gedrückt für morgen! Ganz liebe Grüße Ines Klinger

Angelika Küppers

2026-06-01 12:57:25
Lissy hatte von ihnen Zahnputzkohle bekommen, die Zähne waren super geworden, aber die Bauchspeicheldrüse hat sich gewehrt und da Lissy noch Pregabalin 25 mg nimmt hat sie einen großen Schupp bekommen mit Durchfall . Sie bekommt jetzt strenge Diät bis Heute am Abend , Morgen liegt eine OP an . Aber wenn alles überstanden ist möchte ich wieder ein von ihren Käsesachen verwenden. Bitte beraten sie uns. Lissy 13.5 Jahre alt und bekommt schon seit langem Fettreduzierte Kost . Mit freundlichen Grüßen Angelika Küppers

Thomas Paumer

2026-04-30 10:40:39
Guten Tag, vielen Dank für die Info. Ich werde die Käseknochen für unsere Lotty, golden retriever, besorgen und ausprobieren. Gibt es auch Leckerli für das fährten? Nochmals vielen Dank für die Informationen. Viele Grüße Thomas Paumer
1 / 1

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4 Kommentare

  1. Guten Tag, vielen Dank für die Info. Ich werde die Käseknochen für unsere Lotty, golden retriever, besorgen und ausprobieren. Gibt es auch Leckerli für das fährten?
    Nochmals vielen Dank für die Informationen.
    Viele Grüße Thomas Paumer

  2. Lissy hatte von ihnen Zahnputzkohle bekommen, die Zähne waren super geworden, aber die Bauchspeicheldrüse hat sich gewehrt und da Lissy noch Pregabalin 25 mg nimmt hat sie einen großen Schupp bekommen mit Durchfall . Sie bekommt jetzt strenge Diät bis Heute am Abend , Morgen liegt eine OP an . Aber wenn alles überstanden ist möchte ich wieder ein von ihren Käsesachen verwenden. Bitte beraten sie uns. Lissy 13.5 Jahre alt und bekommt schon seit langem Fettreduzierte Kost . Mit freundlichen Grüßen Angelika Küppers

  3. Hallo Frau Küppers- vielen Dank fürs Schreiben-  wünschen gute Besserung.
    Bitte mit den Zahnputzflocken arbeiten:
     1 Teelöffel Zahnputzflocken (ca. 3 g, 6,3 % Fett) liefert nur 0,3 g Fett.
    Selbst bei mehreren Leckerli oder  TL  Zahnputzflocken am Tag bleibt der
    Fettanteil weit unter 1 g-  im Vergleich zu den 20–40 g Fett aus dem Hauptfutter
    ist das praktisch ohne Bedeutung für die Bauchspeicheldrüse.
    Darum können Sie die QCHEFS Zahnpflege unbesorgt geben- die
    Mengen sind so klein- dass sie die Diät nicht belasten
    Als Schlusshäppchen auf etwas Futter zum Schlecken – am effektivsten von der
    Schleckmatte. Gern wieder schreiben – wie Sie damit zurechtkommen.
    Doch jetzt erstmal Daumen gedrückt für morgen!
    Ganz liebe Grüße Ines Klinger

  4. Hallo Herr Paumer, vielen Dank fürs Schreiben- zwar nicht speziell dafür entwickelt –
    doch als Fährtenleckerli auf der Spur sind die Zahnputzflips ( ggf. gebrochen) gut
    geeignet. So bleibt der Hund flüssig auf der Fährte und bekommt
    am Ziel das Highlight – sicher einen Puffed Cracker.
    Bitte wieder schreiben – wie es klappt. Viele Grüße Anke Nagler

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